EFTA-Staaten unterzeichnen Abkommen mit Thailand und Kosovo
Auf dem World Economic Forum am 22. und 23. Januar 2025 haben die EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz) mit Kosovo bzw. Thailand je ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Für Thailand ist es das erste Abkommen mit einem europäischen Land.
Beim Abkommen mit Kosovo kommen die (revidierten) Ursprungsregeln des Regionalen Übereinkommens über Pan-Europa-Mittelmeer Präferenzursprungsregeln zum Einsatz, mit erweiterten Möglichkeiten für die volle Kumulierung und ohne Draw-Back-Verbot. Wie üblich geht auch dieses Freihandelsabkommen weit über den Abbau von Zöllen hinaus. So weist GTAI darauf hin, dass Kosovo das erste Land in der Region ist, bei dem auch der Handel mit Dienstleistungen aufgenommen ist.
Beide Abkommen müssen noch ratifiziert werden und sind noch nicht in Kraft.
Sie finden auf Seiten der EFTA die Pressemitteilungen zu Thailand und Kosovo, mit weiterführenden Links zu beispielsweise Handelsinformationen und dem verhandelten Wortlaut der Abkommen.
Sobald in Origin & Preferences von AEB für das Schweizer Rechtsgebiet die Umsetzung ansteht, werden Sie über die Neuerungen darüber informiert.
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Das Freihandelsabkommen zwischen den Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA und der Republik Kosovo trat in Bezug auf Island und Norwegen am 1. September 2026 und tritt Bezug auf die Schweiz und Liechtenstein am 1. Oktober 2026 in Kraft. Dazu hat das BAZG ein Zirkular veröffentlicht. Diese Änderung hat die EU-Kommission in der Vorab-Ausgabe der Pan-Euro-Med-Matrix aufgenommen : “Commission notice 28 August 2026”.
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