USA: Zusatzzölle und Zollwertberechnung für Vollmetall
Die Zollpolitik der USA wird Unternehmen auch 2026 beschäftigen. Germany Trade and Invest (GTAI) bietet am 20. Januar ein kostenfreies Online-Seminar zum aktuellen Stand an, bei dem Unternehmen vorab Fragen einreichen können. Ein besonderes Augenmerk liegt momentan auf Stahl- und Aluminiumimporten. Hier berichtet die IHK Stuttgart von Anforderungen der U.S. Customs and Border Protection (CBP), die eine Einbindung von verschiedenen Zusatzkosten bei der Zollwertberechnung einfordern.
Neue Anforderungen bei der Zollwertberechnung
Die Zollwertberechnung für Vollmetallwaren wie Stahl oder Aluminium im Rahmen der Section 232-Zölle scheint in der Praxis laut IHK Stuttgart zunehmend strenger gehandhabt zu werden. Importeure berichten, dass sie derzeit durch CBP „Notices of Action” erhalten, in der neben dem Metallwert zur Berechnung des Zollwertes Kosten wie Arbeits-, Maschinen-, Verarbeitungs- und sonstige Overheadkosten angefordert werden. Eine offizielle Kommunikation zu den Änderungen, eine Anpassung der Section 232-FAQs oder neuen Informationen über den Cargo Systems Messaging Service (CSMS) liegen dazu allerdings bislang nicht vor.
Kostenfreies Webinar: Lage und Herausforderungen im US-Markt
Einen kompakten Überblick über die aktuelle Lage bietet ein Webinar von GTAI am 20. Januar 2026. Im Anschluss daran werden Fragen der teilnehmenden Unternehmen aufgegriffen – bei der Anmeldung sollten Sie Ihre Fragen daher bereits einreichen, damit diese bei der Vorbereitung einbezogen werden können.
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