Podcast: Exportkontrolle aus China – Praxis-Check für EU-Unternehmen
Neue Regeln, Limitationen bei kritischen Rohstoffen und unvorhersehbare Behördenentscheidungen: Der Handel mit China wird komplexer. In unserer neuen Podcast-Folge gibt Katharina Neckel (DIHK) Einblicke in die Praxis der chinesischen Exportkontrollen und Tipps, was Unternehmen beachten sollten.
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Neue Exportkontrollen aus China sorgen bei vielen Unternehmen für Unsicherheit: Wie in der Praxis damit umgehen? Welche Produkte sind betroffen? Und welche Genehmigungen werden benötigt? Katharina Neckel, Referatsleiterin Außenwirtschaftsrecht & Handelsvereinfachungen bei der DIHK, gibt in der aktuellen Freier-Verkehr-Episode fundierte Antworten.
Exportkontrolle als strategisches „Schweizer Taschenmesser“
Sie erklärt auch, welche Rolle derartige Regelungen in der internationalen Politik haben. „Es ist nicht nur China, dass das ganze Instrument der Exportkontrolle als politisches Instrument verwendet wird“, so Katharina.
Für Unternehmen bedeutet das: Regeln können sich schnell ändern, und politische Entscheidungen haben unmittelbare Auswirkungen auf Lieferketten. Besonders relevant wird das Thema bei kritischen Rohstoffen und Vorprodukten. In vielen dieser Bereiche sind europäische Unternehmen stark von chinesischen Lieferungen abhängig.
Global-Trade-Teams unter Handlungsdruck
Gerade für Global-Trade-, Compliance- und Supply-Chain-Teams entsteht dadurch zusätzlicher Handlungsbedarf. Denn während Unternehmen die Exportkontrollsysteme der EU oder der USA meist gut kennen, funktioniert das System in China teilweise anders – insbesondere bei Genehmigungen und der praktischen Umsetzung durch Behörden.
„Der lokalen Behörde in China ist ein viel, viel größerer Ermessensspielraum zugestanden, als das jetzt bei europäischen und deutschen Behörden der Fall ist“, sagt Katharina.
Prozesse können regional unterschiedlich gehandhabt werden, Genehmigungen sind weniger standardisiert und Informationen nicht immer leicht zugänglich. Generell empfiehlt Katharina: Exportkontroll-Teams sollten Entwicklungen in China aktiv beobachten.
Welche Tipps sie noch parat hat? Direkt reinhören: www.aeb.com/podcast
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