Das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA ist ein internationales Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada. Es trat am 21. September 2017 in Kraft.
Das Freihandelsabkommen baut einen sehr großen Teil der Zölle und weitere sogenannte nichttarifäre Handelshemmnisse zwischen Kanada und der EU ab. Als nichttarifäre Handelshemmnisse gelten unter anderem Verbraucherschutzregelungen, technische Standards oder mengenmäßige Importbeschränkungen (sogenannte Importquoten), die ausländischen Produzenten den Marktzugang erschweren.
Das Abkommen beinhaltet eine vertiefte Kooperation bei Regulierungen und einen Investitionsschutz für Unternehmen. Als Mechanismus zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Staaten und Unternehmen werden außerstaatliche Schiedsgerichte eingerichtet. Unternehmen können dann einen Staat auf Schadensersatzzahlungen verklagen, wenn dieser Gesetze verabschiedet, die das Unternehmen benachteiligen.
Kommentare
Zu diesem Beitrag können keine Kommentare hinterlassen werden.